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Wellen absolviert erste CDU-Fahrradtour als Bürgermeister

Lohne. Am Montag fand sich Manfred Wellen in einer neuen Rolle wieder. Die Fahrradtour vom CDU-Ortsverband Lohne unternahm er zum ersten Mal als Bürgermeister. In den vergangenen Jahren hatte er noch als CDU-Ortsvorsitzender den heutigen Ehrenbürgermeister Alfons Eling begrüßt. Diese Rolle übernahm der neue CDU-Vorsitzende Dieter Nüsse, der sich über die große Teilnahme freute. „Das sich gut 100 Radfahrer auf dem Weg gemacht haben zeigt, dass sich die Lohner für ihre Gemeinde interessieren und sich mit ihr identifizieren“, so Nüsse.

 Bürgermeister Manfred Wellen begrüßt die Bürger zur diesjährigen Fahrradtour auf dem Schützenplatz in Lohne; Personen von links: Monika Wassermann; Dieter Nüsse, Vorsitzender CDU Ortsverband Lohne; Reinhold Hilbers, MdL; Manfred Wellen, Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen

Bürgermeister Manfred Wellen begrüßt die Bürger zur diesjährigen Fahrradtour auf dem Schützenplatz in Lohne; Personen von links: Monika Wassermann; Dieter Nüsse, Vorsitzender CDU Ortsverband Lohne; Reinhold Hilbers, MdL; Manfred Wellen, Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen

 

Nach gut zehn Monaten im Amt hatte Wellen viel zu berichten. So wurde das Schulzentrum saniert, damit es den Anforderungen einer Oberschule entspricht. Die Baukosten betrugen 190.000 Euro, weitere 65.000 Euro wurden in neues Mobiliar investiert. In den kommenden Jahren wird weiter modernisiert, um den Schülerinnen und Schülern ein bestmögliches Lernumfeld zu bieten.

Die Leichenhalle der katholischen Kirchengemeinde St. Antonius soll in den kommenden Jahren ebenfalls erneuert werden. Diese ist mittlerweile in die Jahre gekommen und soll wieder zu einem zeitgemäßen Ort des Abschiednehmens werden. Mit einem Architektenwettbewerb wird derzeit geklärt, ob ein Neubau oder eine Sanierung die bessere Lösung ist. Bestattungen sind Aufgabe der politischen Gemeinde. Daher wird sich die Gemeinde Wietmarschen an den Kosten der Modernisierung mit bis zu 300.000 Euro beziehungsweise zwei Dritteln beteiligen.

CDU Fraktion lädt am 01. Oktober zur Bürgerversammlung zur Anbindung im Kreuzungsbereich Fledderstraße-Westring
Im Baugebiet Merschel wies Bürgermeister Wellen darauf hin, dass weiterhin beidseitig des Westringes nach bezahlbaren Grundstücken zwecks Wohnbebauung Ausschau gehalten werden soll. Im Hinblick auf die Vergabe des nächsten Bauabschnittes im Baugebiet Merschel machte er deutlich, dass dann auch die Anbindung im Kreuzungsbereich Fledderstraße-Westring näher rückt. Er wies darauf hin, dass die CDU Fraktion diesbezüglich am ersten Oktober zur Bürgerversammlung einlade, um noch einmal mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls solle dort über eventuelle Änderungen der Bauplatzvergaberichtlinien gesprochen werden.

Wellen: Spielplätze belegen Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde
Am Spielplatz im Pirolweg machte Wellen deutlich, warum Lohne bei Familien so beliebt ist. Die Anwohner konnten den Spielplatz selbst gestalten, der Bau wiederum wurde mit 15.000 Euro durch die Gemeinde mitfinanziert. Später werden die Spielplätze von den jeweiligen Siedlungen gepflegt, wobei diese sich auf die Unterstützung der Verwaltung verlassen könne. So stelle die Gemeinde den Rasenmäher und entsorge den Grünschnitt. „Auf unseren Spielplätzen sind Eltern, Großeltern, Kinder und Enkel gleichermaßen zuhause. Es sind Orte des Gesprächs und der gelebten Nachbarschaft“, hob Wellen hervor.

Die Fahrradtour führte in diesem Jahr vom Schützenplatz, vorbei am Schulzentrum und der Leichenhalle, über das Baugebiet Merschel hin zum Pirolweg und zum Gewerbegebiet an der Hahnstraße. Sie endete mit einem gemeinsamen Grillen bei der Mehrzweckhalle.

Weitere Bilder von der Fahrradtour finden Sie hier.

Hilbers Sommertour führte in diesem Jahr zur Schafschuranlage und zum Gewerbegebiet in Nordlohne

Nordlohne. Seit der Schließung des Standortübungsplatzes 2007 in Nordlohne hat sich das insgesamt rund 300 Hektar große Gebiet gut entwickelt. Im Rahmen seiner Sommertour hat sich der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers nun gemeinsam mit Interessierten vor Ort einen Eindruck von der Entwicklung gemacht. „Dank des Engagements der Nordlohner sowie der Gemeinde ist eine gute Folgenutzung des ehemaligen Bundeswehrstandortes gelungen. Auf das Naherholungsgebiet und die Ansiedlung von spannenden Betrieben im Gewerbegebiet können alle stolz sein“, betonte Hilbers.

Gut 30 Radfahrer machten sich Ende August auf den Weg zur Schafschuranlage im Lohner Land. Dort führte der Schäfer Heinz-Johann Zwafink gemeinsam mit seiner Familie die hochmoderne Anlage vor. Im kommenden Frühjahr werde die Schafschuranlage erstmalig zum Einsatz kommen, so Zwafink. Hierzu seien alle Interessierten herzlich eingeladen.

Schäfer Heinz-Johann Zwafink (rechts) erklärt dem Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers sowie den Gästen die Bedeutung der Schafe für die Landschaftspflege

Schäfer Heinz-Johann Zwafink (rechts) erklärt dem Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers sowie den Gästen die Bedeutung der Schafe für die Landschaftspflege

Mit Blick auf die Wiedereinwanderung des Wolfes in Deutschland betonte Zwafink, dass ein Miteinander von Schaf und Wolf möglich und machbar sein. Hierzu bedürfe es vor allem einer größeren Zahl an gutausgebildeten Herdenhunden sowie besserer Zäune, um Schaf und Wolf räumlich zu trennen. Zugleich warb Zwafing für die Schafhaltung. Im Lohner Sand dienen sie der nachhaltigen Landschaftspflege, die anders so nicht machbar wäre.

Ein guter Herdenhund zeigt, wie ruhig und umsichtig er die Schafe führen kann

Ein guter Herdenhund zeigt, wie ruhig und umsichtig er die Schafe führen kann

Die Gemeinderatsvertreterin des Ortsteils Nordlohne Maria Krämer führte die Gruppe von dort zum neuen Industrie-/Gewerbegebiet auf der alten Standortschießanlage. Dieses wurde 2009 ausgewiesen und habe sich seitdem gut entwickelt, so der Eigentümer Ludwig Krämer. Alle Hallen seien in Nutzung. Zugleich werde das Gelände genutzt, um aus der Sonneneinstrahlung mit Hilfe von Photovoltaikanlagen Strom zu erzeugen. Für die Zukunft ist Krämer optimistisch, dass sich auch weitere Betriebe auf dem Gelände ansiedeln werden.

Ludwig Krämer (rechts) erläutert den Gästen die gute Entwicklung im neuen Gewerbe- und Industriegebiet

Ludwig Krämer (rechts) erläutert den Gästen die gute Entwicklung im neuen Gewerbe- und Industriegebiet

Nach einer kurzen Erfrischungspause auf Einladung der Familie Krämer ging es am Mittag weiter in Richtung Wietmarschen und Schwartenpohl. Dort machte die Gruppe halt am Turmcafe, beim Matthiasstift, bei der Zahnwelt Dr. von der Haar, dem landwirtschaftlichen Betrieb Heilker sowie beim neuen Feuerwehrgerätehaus in Schwartenpohl.

Weitere Bilder der Sommertour von Reinhold Hilbers finden Sie hier.