Bürgermeisterkandidat Manfred Wellen

15. Juli 2026

Manfred Wellen ist CDU-Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Wietmarschen

Für Manfred Wellen ist das Bürgermeisteramt „der schönste Job, um den man sich in der Gemeinde Wietmarschen bewerben kann“ und genau diesen möchte er weitere acht Jahre ausüben. Während der Aufstellungsversammlung des CDU‑Gemeindeverbandes Wietmarschen wurde der amtierende Bürgermeister einstimmig als Kandidat für die kommende Wahl nominiert und strebt damit offiziell seine dritte Amtszeit an.

CDU‑Gemeindeverbandsvorsitzender Nico Heidötting begrüßte die erneute Kandidatur ausdrücklich: „Manfred Wellen verbindet fachliche Stärke mit einer immer positiven Art. Er hat die Gemeinde Wietmarschen in jedem Ortsteil sichtbar weiterentwickelt und verlässlich geführt. Dieser Kandidat passt zu Wietmarschen und der CDU. Manfred hat unsere volle Unterstützung.“

In seiner Nominierungsrede machte Wellen deutlich, dass interkommunale Zusammenarbeit für ihn weit mehr ist als ein politisches Schlagwort. „Einer macht’s, aber dafür richtig. Ausgestattet mit dem nötigen Fachpersonal, digitalen Anwendungen und einem klaren Blick auf effiziente Verwaltungsabläufe“, so Wellen. Es reiche nicht aus, gewachsene Bürokratie einfach zu digitalisieren. Entscheidend sei, Aufgaben sinnvoll zu bündeln und dort zu erledigen, wo sie am effektivsten umgesetzt werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war der Bevölkerungsschutz, den Wellen als eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre bezeichnete. „Wir haben in Wietmarschen einen guten Weg eingeschlagen“, betonte er und verwies auf die erzielten Fortschritte. Die finanzielle Absicherung des neuen DRK‑Standortes, die Aktualisierung des Feuerwehrbedarfsplans, die Modernisierung des Sirenennetzes sowie Investitionen in die Feuerwehrhäuser. Das neue Gerätehaus in Wietmarschen steht kurz vor der Fertigstellung, für Lohne liegen konkrete Planungen zur Erweiterung und Modernisierung vor, und die Anschaffung von drei Mannschaftstransportwagen wird zusätzliche Flexibilität im Einsatzalltag schaffen. Für Wellen ist klar: Ein verlässlicher Bevölkerungsschutz lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher und dafür müsse die Ausstattung stimmen.

Im weiteren Verlauf richtete Wellen den Blick auf die kommenden Aufgaben. Für ihn steht fest, dass diese nur mit einer starken Fraktion und einer kompetenten Verwaltung zu bewältigen sind. Es gehe nicht darum, Dinge „wie alle anderen“ zu machen, sondern einen eigenen Wietmarscher Weg zu entwickeln. Einen Weg, der zu den örtlichen Strukturen passt und die Herausforderungen im Wohnungsmarkt sowie bei den Betreuungsmöglichkeiten für Jung und Alt entschlossen angeht. Nach der erfolgreichen Erweiterung des St.-Matthiasstifts möchte Wellen nun den Ortsteil Lohne stärker in den Blick nehmen. Dort sieht er großes Potenzial, um bedarfsgerechte Angebote im Bereich Pflege und seniorengerechtes Wohnen zu schaffen.

Auch das Thema Bildung hat für Wellen einen besonderen Stellenwert. Die Grundschule Wietmar-schen ist inzwischen vollständig saniert und in Lohne soll in diesem Jahr der dritte Bauabschnitt mit einem Erweiterungsbau umgesetzt werden. Im Anschluss möchte Wellen die benachbarte Oberschule in den Fokus rücken. Dort sieht er erheblichen Investitionsbedarf und zugleich die Chance, gemeinsam mit Politik, Schülerschaft, Elternschaft und Schulleitungen die Idee eines modernen Bildungscampus an der Hauptstraße zu entwickeln. Ein Campus, der Grundschule und Oberschule enger verzahnt und Synergien schafft, um bestmögliche Lernbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.